Projektstruktur

4. Grundprinzip: Projektstruktur


Die Projektstruktur zeigt die funktionale Gliederung des Projekts, weist das gewählte Vorgehensmodell aus, legt die wichtigen Arbeitspakete fest und definiert den Zeit- und Kostenplan.

Unter der Projektstruktur versteht man im Projektmanagement die funktionale und logische Gliederung eines Projektes in Teilaufgaben und Arbeitspakete. Daraus entsteht der sogenannte Projektstrukturplan. Die Gliederung erfolgt meist in grafischer Form. Aus ihr geht hervor, wie das Projekt funktional strukturiert ist und was in diesem Projekt geplant und umgesetzt wird. Zum Grundprinzip Projektstruktur gehören der Projektstrukturplan, ein passendes Vorgehensmodell, der Projektphasenplan, die Festlegung der Arbeitspakete, der Meilensteinplan und der Kostenplan.

Zur Projektstruktur gehören: 1.) Der Projektstrukturplan, 2.) das gewählte Vorgehensmodell im Projekt, 3.) der Projektphasenplan, 4.) die Definition der wichtigsten Arbeitspakete, 5.) der Netzplan, 6.) der Meilensteinplan mit Meilenstein-Trendplan und 7.) der Kostenplan.

Der Projektstrukturplan gliedert das Projekt in funktionale und in sich abgeschlossene Teilprojekte bzw. Projektabschnitte. Auf der 1. Ebene wird das Projektziel definiert. Die 2. Ebene definiert die Teilprojekte bzw. Projektabschnitte. Die 3. Ebene beschreibt z.B. die einzelnen Arbeitspakete eines Projektabschnitts. Die Anzahl der Ebenen wird durch die funktionale Projektstruktur bestimmt und kann bei Groß- und komplexen Projekten recht umfangreich werden. Hierbei wird auf die Darstellung der einzelnen Arbeitspakete verzichtet, damit die funktionale Übersicht gewahrt bleibt. Der Projektstrukturplan bietet eine gute Übersicht des Gesamt-Projekts und darf in keinem Projekt fehlen.